Neue Fachportale
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Dies ist die erste Ausgabe von Fachportal-News. Fachportal-News kann von allen Fachportalen im vascoda-Kontext abonniert werden. Hier, in der HTML-Version von Fachportal-News, haben Sie links eine Navigationsleiste, um schnell zu den für Sie relevanten Themen springen zu können.


Neue Fachportale

- arthistoricum.net
- baltica.net
- Chem.de (Chemie)
- CrossAsia (Ost- und Südostasien)
- Germanistik im Netz
- Savifa (Südasien)

 


arthistoricum.net – Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte

Screenshot arthistoricum


Recherchieren, Informieren, Publizieren. Diese drei Schlagwörter charakterisieren die Zielsetzung des Ende März 2006 eröffneten Portals arthistoricum.net – Die Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte <http://www.arthistoricum.net>, das in den kommenden Monaten und Jahren zu einem zentralen Startpunkt im Internet für die kunsthistorische Forschung und Lehre ausgebaut werden wird. Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), unter Federführung des Zentralinstituts für Kunstgeschichte in München (ZI) gemeinsam mit der Universitätsbibliothek Heidelberg sowie in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kunstgeschichte der LMU München (Prof. Hubertus Kohle), dem geschichtswissenschaftlichen Netzwerk historicum.net und der SLUB Dresden wird eine Plattform geschaffen, die neue Recherche-, Informations- und Publikationsangebote präsentiert und bereits vorhandene Ressourcen bündelt und damit aufwertet. Dabei liegt arthistoricum.net die bei historicum.net erprobte und erfolgreich etablierte kooperative Organisationsstruktur zugrunde, denn die Qualität des Angebotes steigt mit der Anzahl der Fachwissenschaftler, die bereit sind, ihre Erkenntnisse über dieses Portal mitzuteilen.

In der ersten Ausbaustufe gliedert sich arthistoricum.net in fünf Bereiche. Unter der Rubrik Recherche werden wichtige Suchwerkzeuge angeboten, die eine umfassende Suche nach gedruckter und elektronischer kunsthistorischer Literatur ermöglichen, selbstverständlich unter Einbeziehung der Aufsatzliteratur. Zentrales Rechercheinstrument ist der bekannte und seit 1999 bewährte Virtuelle Katalog Kunstgeschichte (VKK), über den mittlerweile 18 Katalogsysteme europäischer kunsthistorischer Fachbibliotheken unter einer Oberfläche und mit einer einzigen Anfrage konsultiert werden können. Neu integriert in den VKK wurde der im Rahmen des Projektes arthistoricum.net mit DFG-Förderung von der UB Heidelberg und der SLUB Dresden aufgebaute ART-Guide. Darin werden hochwertige Internetquellen im Sinne einer virtuellen Handbibliothek detailliert erfasst und auch über thematische Zugänge auffindbar gemacht. ART-Guide ist das erste Modul von arthistoricum.net, das in die Metasuche von vascoda eingebunden wurde. Weitere sollen folgen. Ebenfalls neu einbezogen in den VKK ist die im ZI mit DFG-Unterstützung erstellte Datenbank ARTicles online in Form eines Segmentes des Kunstbibliotheken-Fachverbund Florenz – München – Rom (kubikat). In dieser Datenbank werden erstmals Aufsätze aus nur online im Internet kostenfrei zugänglichen elektronischen Zeitschriften katalogisiert, so dass sich an eine erfolgreiche Recherche sofort die Lektüre der gefundenen Artikel anschließen kann – unabhängig vom jeweiligen Standort des Arbeitsplatzes.

Ein weiteres DFG-finanziertes Modul, das ebenfalls über den VKK abgefragt werden kann, ist die kooperativ erstellte Datenbank OLC-SSG Kunst / Kunstwissenschaft, in der aktuell knapp 450.000 Aufsätze aus gedruckten kunsthistorischen Zeitschriften nachgewiesen sind, von denen die UB Heidelberg ca. 10.000 im Rahmen von arthistoricum.net über ein teilautomatisiertes Verfahren erfasst hat. Um die teilweise sehr spezifischen Recherchemöglichkeiten z. B. des ART-Guide voll ausnutzen zu können, ist es natürlich weiterhin möglich, die Datenbanken und Kataloge auch außerhalb des VKK direkt mit ihrer individuellen Oberfläche aufzurufen. Sollen nicht nur Inhalte kostenfrei zugänglicher, sondern auch solche lizenzpflichtiger E-Journals eingesehen werden, bietet sich eine Recherche in der in arthistoricum.net integrierten Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) an. Schließlich offeriert das Portal eine Zusammenstellung von meist thematisch gegliederten Neuerwerbungslisten wichtiger Kunstbibliotheken aus mehreren Ländern.

Mit der Rubrik E-Publishing bietet arthistoricum.net die Möglichkeit, kostenlos Aufsätze, Monographien und Rezensionen in elektronischer Form nach den Grundsätzen des Open Access zu publizieren. Rezensionen werden in dem bereits vor sechs Jahren im Rahmen von historicum.net entstandenen, jetzt in arthistoricum.net überführten monatlich ausschließlich in elektronischer Form erscheinenden Rezensionsjournal kunstform veröffentlicht. Aufsätze, Monographien, Vorträge und andere Dokumente aus der kunstwissenschaftlichen Forschung und Lehre werden – nach redaktioneller Begutachtung – auf dem von der UB Heidelberg betriebenen DINI-zertifizierten Volltextserver ART-Dok dauerhaft und mit standardisierter Internetadresse archiviert und sind sowohl über die Recherchetools von arthistoricum.net als auch über Internet-Suchmaschinen wie Google auffindbar.

Ebenfalls aus historicum.net bekannt sind die Themenportale, die einen vielschichtigen Zugang zu größeren Gegenständen oder Zeiträumen der kunsthistorischen Forschung und Lehre ermöglichen sollen. Mit der Zeit werden diese Themenportale zu einem komplexen Informationssystem heranwachsen, das Wissenschaftlern die Möglichkeit bietet, einerseits ihre Ressourcen in einem öffentlich zugänglichen Netzwerk zur Verfügung zu stellen, andererseits von den Erkenntnissen und Leistungen anderer zu profitieren. Folglich soll dieser Bereich von externen Kooperationspartnern, bei denen die redaktionelle Verantwortung für die von ihnen eingebrachten Inhalte liegt, mit aufgebaut werden. Als erstes Angebot wurde das umfangreiche Photographieportal von Birgit Jooss integriert. Weitere Portale sind derzeit in Vorbereitung.

Die Lehre unterstützen sollen die im Segment Tutorials zu findenden Einführungen und Anleitungen. Sie bieten gleichzeitig so etwas wie ein nach Themen gegliedertes ‚Handbuch’ für den Umgang einerseits mit dem Portal selbst, andererseits mit den in und über arthistoricum.net vermittelten Ressourcen. Auch an dieser Stelle wird das Portal von der Mitarbeit der wissenschaftlichen Gemeinschaft leben.

Schließlich werden unter Ressourcen jederzeit und frei verfügbare Digitalisate vielgefragter historischer Textkollektionen des Faches angeboten, die teilweise mit einer auf das jeweilige Material zugeschnittenen Erschließung bislang nicht mögliche differenzierte Zugänge zu diesen Quellen bieten. Einen ersten zeitlichen und thematischen Schwerpunkt setzt die zur Zeit am ZI durchgeführte Digitalisierung der Kataloge der Kunstausstellungen, die im Münchner Glaspalast zwischen 1869 und 1931 stattfanden. Er wird ausgebaut durch die Verfügbarmachung der Inhaltsverzeichnisse und Register der Zeitschrift Kunst für alle (1885-1944), die in Kooperation zwischen dem ZI und dem Münchner Haus der Kunst – das im Sommer dieses Jahres die Ausstellung Ein Blick für das Volk. Die Kunst für Alle veranstaltet – unternommen wird. Ein weiterer Schwerpunkt entsteht durch die Einbeziehung einer Teilproduktion der Digitalisierungswerkstatt der UB Heidelberg in arthistoricum.net: Hier ist bereits eine große Anzahl von Architektur- und Gartenbüchern vom späten 15. bis zum frühen 19. Jh. aus dem Besitz der UB zugänglich; auf weitere Fundorte einschlägiger Quellen im Internet wird verlinkt.

Die Virtuelle Fachbibliothek Kunstgeschichte arthistoricum.net wird einerseits die bisherigen Unternehmungen des DFG-geförderten Netzverbunds zur Literaturversorgung für die Kunstgeschichte in Deutschland, dem neben den Sondersammelgebietsbibliotheken in Dresden und Heidelberg die bedeutendsten deutschen Kunstbibliotheken angehören <vgl. http://webis.sub.uni-hamburg.de/akb>, ausbauen und bündeln. Andererseits versteht sich arthistoricum.net als Plattform und Forum für die kunsthistorische Forschung und Lehre und möchte die Fachgemeinschaft national und international zur Mitarbeit einladen. In einzelnen Bereichen sind die derzeitigen Angebote folglich auch ausdrücklich als Muster und Anregung für weitere Beiträge zu diesem Portal gedacht.


Kontakt:
Dr. Volker Schümmer
Zentralinstitut fuer Kunstgeschichte – Bibliothek
Tel.: 089/289 - 27582
E-Mail: redaktion@arthistoricum.net
[Dieser Beitrag ist in gedruckter Form erschienen in: Kunstchronik, 59.2006, Heft 4, S. 204-206]

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baltica-net - Virtuelle Fachbibliothek Kulturkreis Baltische Länder

Screeshot baltica

Am 28. März 2006 wurde in der Universitätsbibliothek Greifswald der offizielle Onlinegang der Virtuellen Fachbibliothek Kulturkreis Baltische Länder - baltica-net - mit einem Festakt begangen. Damit fand auch das einjährige DFG-Projekt zum Aufbau dieses Portals seinen Abschluss.

baltica-net ist ein Internetportal, welches die Suche nach wissenschaftlich relevanten Informationen zu den drei baltischen Ländern Estland, Lettland und Litauen wesentlich erleichtert. Dabei werden vor allem geisteswissenschaftliche Themenbereiche wie Geschichte, Politik und Sozialwissenschaften, Informationswesen, Geographie, Literatur, Sprache und Volkskunde abgedeckt.

Mit nur einer Suchanfrage können über die Metasuche sowohl konventionelle Printmedien (z.B. Bücher oder Zeitschriftenartikel) wie auch Internetquellen (Volltexte, Datenbanken usw.) zu einem Thema gefunden werden. Diese können entweder gleich als Volltext aufgerufen werden oder es wird eine Bestellmöglichkeit über eine Bibliothek angeboten. Dabei kann nicht nur in den Katalogen der Universitätsbibliothek Greifswald sondern auch in Beständen der SUB Göttingen, der BSB München, der Staatsbibliothek zu Berlin und des Herder-Institutes Marburg gleichzeitig gesucht werden. Für eine engere Recherche steht der neu gebildete SSG-OPAC Baltische Länder zur Verfügung - hier sind die baltikumsrelevanten Bestände der UB Greifswald und der SUB Göttingen zusammengeführt.

Um eine Suche nach Internetquellen zu ermöglichen, wählen wissenschaftliche Mitarbeiter der Universitätsbibliothek Greifswald sowie Kooperationspartner in Göttingen, Marburg und München für baltica-net qualitativ hochwertige Internetquellen aus. Diese werden durch deutsche Schlagworte nach der RSWK, oft auch freien Schlagwörtern in Englisch und den Landessprachen sowie die Dewey Decimal Classification (DDC) erschlossen.

Für die Suche nach Zeitschriftenaufsätzen stellt baltica-net der Baltikumsforschung eine neue Informationsmöglichkeit zur Verfügung - die Datenbank *Online Contents SSG Baltische Länder" mit baltikumsrelevanten Zeitschriftenaufsätzen zu allen geisteswissenschaftlichen Themen. Dafür erschließt die Universitätsbibliothek Greifswald Inhaltsverzeichnisse von über 80 baltikumsbezogenen Zeitschriften und macht so die Aufsätze einzeln recherchierbar. Die Einbeziehung von weiteren Zeitschriften zur estnischen Sprache und Literatur ist in Arbeit.

baltica-net wird von der Universitätsbibliothek Greifswald in Kooperation mit der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen, dem Herder-Institut Marburg und der Bayerischen Staatsbibliothek München angeboten und stellt eine konsequente Erweiterung des Sondersammelgebietes *Baltische Länder" an der Universitätsbibliothek Greifswald dar.

Kontakt:
Stefanie Bollin
Universitätsbibliothek Greifswald
Tel.: 03834/861530
E-Mail: baltikum@uni-greifswald.de

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Chem.de - Die virtuelle Fachbibliothek Chemie in der Informations- und Wissensplattform chem.de

Screenshot Chem.de

Am 15. Mai 2006 wurde auf der ACHEMA Messe in Frankfurt das neue Chemieportal ‚Informations- und Wissensplattform Chemie' der Öffentlichkeit vorgestellt.
Unter der Internetadresse chem.de vereint sie die Informationsangebote der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh), der Technischen Informationsbibliothek Hannover (TIB) und  des Fachinformationszentrums Chemie (FIZ CHEMIE).

Das Portal chem.de stellt ein neues, umfassendes Informationssystem zur Chemie dar: Durch die Bündelung der Aktivitäten von TIB, GDCh und FIZ CHEMIE werden fachlich relevante Informationen erstmal in einem Umfeld angeboten, das alle Kernkompetenzen von der Informationsrecherche bis hin zum direkten Zugriff auf die Information abdeckt.
So werden  Datenbank-, Literatur- und fachspezifische Internetrecherchen mit anschließender Dokumentenlieferung, Lernmodule sowie Informationen über die deutschsprachige Forschungslandschaft, Tagungen, Weiterbildung und Nachrichten zentral angeboten. Die aktive Mitwirkung der GDCh als größter chemischer Fachgesellschaft in Kontinentaleuropa garantiert die inhaltliche Entwicklung einer Plattform auf hohem fachlichen Niveau.
Die klassischen Elemente einer virtuellen Fachbibliothek wie der Fachinformationsführer, die Recherche in Fachdatenbanken oder die neu entwickelte Volltextsuche in Forschungsberichten des BMBF werden als Module in das Fachportal Chemie integriert.

Durch die zeitlich versetzten Projektlaufzeiten – das von der DFG geförderte ViFaChem Projekt startete erst im September 2005 – stellte die Implementierung der ViFaChem Module der TIB Hannover zum Onlinegang des Fachportals chem.de auf der ACHEMA im Mai 2006 eine große Herausforderung dar.
Nichtsdestotrotz genügt der Fachinformationsführer schon jetzt den hohen Ansprüchen, die in der heutigen Zeit an eine strukturierte und evaluierte Sammlung von chemierelevanten Internetquellen gestellt werden. Besonders in der Chemie wird großer Wert auf die Qualität von Informationsquellen gelegt, dem die breite Masse des Internets nicht gerecht werden kann und die das Auffinden entsprechender Quellen erschwert.
Hier unterstützt der Fachinformationsführer mit der Aufnahme von qualitativ hochwertigen Quellen die Bedürfnisse des Benutzers aus Forschung und Lehre. Neben definierten Auswahlkriterien durchlaufen die Quellen zusätzlich einen Evaluierungsprozess durch Fachexperten. Das Ergebnis einer solchen Evaluierung findet der Benutzer in dem ‚Expertenkommentar’ bei der Beschreibung einer Quelle.
Auch wenn in der kurzen Entwicklungszeit erst eine begrenzte Anzahl an Quellen aufgenommen werden konnte, sind die Qualität und der Prozess der Evaluierung der Quellen durch Fachexperten bereits sichtbar.

Ein herausragendes Merkmal der Chemieplattform chem.de ist sicher die Verzahnung der einzelnen Module zur Schaffung eines Mehrwertes für den Benutzer. Durch die konsequente Umsetzung von Webservices und Schnittstellen wechselt der Benutzer zwischen den unterschiedlichen Modulen der Projektpartner ohne seinen Arbeitsprozess unterbrechen zu müssen oder sich dessen unmittelbar bewusst zu werden.

So werden im Fachinformationsführer in einem Fachgebiet unter der Kategorie Hochschul- und Forschungsinstitute die entsprechenden Forschungsgruppen des Forschungsführers (ein chem.de Modul der GDCh) verlinkt. Ein entsprechender Klick führt auf den Detaildatensatz des Hochschulinstituts im Forschungsführer.
Entsprechend finden sich im Publikationsverzeichnis eines Forschers im Forschungsführer ein Link auf die Dokumentenlieferung über TIBORDER zu einer Publikation.
Ferner verfügt der Fachinformationsführer Chemie über eine Schnittstelle zur virtuellen Fachbibliothek Technik über die die relevanten Inhalte der chemischen Technik dynamisch integriert werden. Eine ähnliche Schnittstelle für die virtuelle Fachbibliothek Physik ist in Vorbereitung.

Die Funktionalität und die Inhalte des Fachinformationsführers Chemie werden im Laufe des Projektes weiter ausgebaut. So wird es in Kürze möglich sein, über einen RSS-Feed die Aufnahme von neuen Internetquellen je nach Fachgebiet zu verfolgen. Die Einbindung von elektronischen Zeitschriften mit den lokalen Lizenzinformationen der EZB Regensburg mit differenzierter fachlicher Gliederung wird ebenfalls in Kürze erfolgen.

Als zentrales Instrument des Fachportals chem.de soll hier noch kurz das Suchmodul vorgestellt werden. Hiermit kann über alle Module – mit der Websuche über die in den Modulen erfassten Internetquellen – sowie über die Chemiesuchmaschine chemguide, die multimedialen Lernmodule von Chemgaroo, als Volltext in den Forschungsberichten des BMBF sowie in den Fachdatenbanken Infotherm und PubChem gesucht werden. Die Integration weiterer Fachdatenbanken ist geplant.

Durch die Bündelung der Angebote der für die Informationsversorgung der Chemie in Deutschland drei zentralen Institu­tionen - Technische Informationsbibliothek (TIB), Fachinformationszent­rum Chemie GmbH (FIZ CHEMIE Berlin) und Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) - wurde erstmals gemeinschaftlich ein Gesamtkonzept für ein umfassendes Fachportal mit einer virtuellen Fachbibliothek als Kernmodul  erfolgreich realisiert.

Die Informations- und Wissensplattform Chemie umfasst im Einzelnen:
(1) Forschungs- und Technologieführer Chemie und angrenzende Gebiete:
eine personenbasierte Datenbank, in der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eingetragen sind,
(2) Fachbereichs- und Studienführer Chemie mit Adressen und Informationen zu den Studienangeboten der Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
(3) Fachinformationsführer Chemie: eine strukturierte und kommentierte Sammlung ausgewählter und von Experten evaluierter Internetquellen,
(4) Suchmodul: Eine umfassende Suche über alle Komponenten des Chemieportals, die Chemiesuchmaschine Chemguide, Chemgaroo, sowie TIBORDER, fachrelevante Datenbanken wie STN Cluster Chemie (CAS) und vieles mehr.
(5) Internationaler Tagungskalender für chemierelevante wissenschaftliche Veranstaltungen
(6) Fortbildungen, die von der GDCh, dem FIZ Chemie oder der TIB angeboten werden
(7) eCourses: Sammlung von Lehrmodulen für die betriebliche und wissenschaftliche Aus- und Weiterbildung
(8) Jobbörse: GDCh-Stellenbörse sowie eine Suchmaschine über weitere Stellenbörsen
(9) Nachrichten aus allen Bereichen der Chemie

Internetadresse: www.chem.de

Kontakt:
Dr. Oliver Koepler
Virtuelle Fachbibliothek Chemie (ViFaChem)
Technische Informationsbibliothek und
Universitätsbibliothek Hannover (TIB/UB)
Tel.: +49(0) 511/762 - 3449
E-Mail: oliver.koepler@tib.uni-hannover.de

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CrossAsia - Virtuelle Fachbibliothek Ost- und Südostasien

Screenshot crossasia


CrossAsia ist seit dem 30. März online. Die virtuelle Fachbibliothek Ost- und Südostasien finden Sie unter http://crossasia.org.

CrossAsia bietet kostenfrei die Möglichkeit der fachspezifischen Suche und einen zentralen Zugriff auf einschlägige gedruckte und elektronische Informationsangebote für die Ost- und Südostasienwissenschaften. Damit erweitert CrossAsia das Angebot des an der Staatsbibliothek zu Berlin angesiedelten Sondersammelgebiets Ost- und Südostasien.

Aufgebaut und betreut wird CrossAsia durch die Ostasienabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin in Zusammenarbeit mit dem Sinologischen Seminar der Universität Heidelberg, dem German Institute of Global and Area Studies (GIGA) in Hamburg, der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen und der China WWW Virtual Library.

Die wichtigsten Angebote von CrossAsia sind momentan:

  • die Metasuche
  • der Fachinformationsführer Online Guide East Asia (OGEA)
  • die Datenbank Online Contents SSG Ost- und Südostasien
  • die Registrierung zur Nutzung lizenzpflichtiger Datenbanken

Ziel ist es, den Nutzer durch die Verknüpfung mit elektronischen Volltexten sowie Fernleih- und Dokumentlieferdiensten vom bibliografischen Nachweis direkt zur Ressource zu führen.

Auf dem Weg zu diesem Ziel ist das Angebot lizenzpflichtiger Datenbanken ein wichtiger Schritt. Über CrossAsia ist für Angehörige der am so genannten Blauen Leihverkehr beteiligten Einrichtungen in Deutschland eine jeweils für ein Jahr gültige Registrierung (die Registrierung kann verlängert werden) für den Zugang zu lizenzpflichtigen Datenbanken möglich. Nach erfolgreicher Registrierung können z.Zt. folgende Datenbanken aus dem Angebot der Ostasienabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin standortunabhängig ohne einen Lizenzvertrag der eigenen Institution mit dem jeweiligen Datenbankbetreiber genutzt werden:

  • 四庫全書 (Siku Quanshu)
  • 漢達文庫 (Chinese Ancient Texts)
  • 国学宝典 (Guoxue Baodian)
  • 古今圖書集成 (The Complete Classics Collection of Ancient China)
  • Dissertations of China
  • Policies and Laws of China (PLOC)
  • 人民日报 (Renmin ribao; Peoples Daily)
  • GeNII: 学術コンテンツ・ポータル
  • CiNII: 論文 情報 ナビゲーター
  • 日経テレコン21 (Nikkei Telecom21)
  • 人民复印报刊资料 (Renmin fuyin baokan ziliao)
  • China Academic Journals
  • China Online Journals
  • Online Contents (OLC) Ost- und Südostasien
  • Online Contents (OLC) Asien und Nordafrika)

Die Metasuche erfasst momentan sechzehn westlich- und asiatischsprachige Kataloge. Kataloge, die eine Recherche in asiatischen Schriftzeichen erlauben, sind durchSuche in ostasiatischen Zeichen möglich! gekennzeichnet. Neben weiteren Katalogen sollen auch Volltextdatenbanken wie die „China Academic Journals“ und der Online Guide East Asia in die Metasuche eingebunden werden.

Ein Großteil der Daten im Fachinformationsführer „Online Guide East Asia“ gerade für den Bereich China / Taiwan stammt aus dem „Internet Guide for Chinese Studies“ (http://sun.sino.uni-heidelberg.de/igcs/) und ist für OGEA aufgearbeitet und zusätzlich erschlossen worden. Bislang sind in OGEA die Ressource-Typen „searchable database“ und „catalogue“ per Suchmaske oder wahlweise durch browsenden Zugriff recherchierbar. Weitere Ressourcetypen werden folgen.

Die Datenbank Online Contents SSG Ost- und Südostasien, in der mehr als 164.000 Aufsätze aus knapp 300 überwiegend westlichsprachigen Zeitschriften verzeichnet sind, ist ein lokal bezogener Ausschnitt der Swets-Datenbank-Online Contents. Wegen der fachlichen Nähe zu den für Menalib und Savifa definierten Ausschnitten wird zusätzlich ein gemeinsamer übergreifender Ausschnitt unter dem Namen „Online Contents Asien und Nordafrika“ angeboten. Beide Datenbanken werden durch Daten des Asieninstituts des German Institute of Global and Area Studies in Hamburg, das für den Fachinformationsverbund „Internationale Beziehungen und Länderkunde – World Affairs Online“ unselbständige Literatur erschließt, ergänzt.

Kontakt:
Anne Barckow
Staatsbibliothek zu Berlin - PK
Tel.: 030/266 - 2863
E-Mail: Anne.Barckow@sbb.spk-berlin.de

 

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Germanistik im Netz
- Virtuelle Fachbibliothek Germanistik

Screenshot Germanistik

Hier hatte Mephisto einmal Recht: „Nicht Kunst und Wissenschaft allein, Geduld will bei dem Werke sein“. Nun ist es endlich soweit: Seit Anfang Juni reiht sich auch die Virtuelle Fachbibliothek Germanistik in das Netzwerk digitaler Informationssysteme ein (URL: http://www.germanistik-im-netz.de/). Beteiligt waren bei Projektstart Ende 2004 zunächst vier Partner: Die Universitätsbibliothek Frankfurt/Main, das Deutsche Literaturarchiv Marbach, der Deutsche Germanistenverband sowie eine Initiativgruppe Fachportal Germanistik, im Juni 2005 stieß die Mailingliste H-Germanistik zum Projektkonsortiums.

In der Startphase/ ersten Projektphase realisiert Germanistik im Netz die bereits aus vielen Vorgängerprojekten bekannten Module Fach-OPAC/virtueller Katalog und Internetquellenverzeichnisse, integriert die wesentliche Bibliographie zur germanistischen Literaturwissenschaft, bietet Neuerwerbungs- und Neuerscheinungslisten sowie eine Auswahl an E-Zeitschriften und Datenbanken an.

Über eine gemeinsame Recherchemaske durchsucht werden können bereits die Kataloge der UB Johann Christian Senckenberg Frankfurt/M., des Deutschen Literaturarchivs Marbach sowie die Bibliographie der deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft (BDSL), Fachinformations- und Fachkommunikationsführer werden in naher Zukunft folgen.

Zu den Projektpartnern und den Modulen im Einzelnen:

Die UB Frankfurt/M. ist seit mehr als fünf Jahrzehnten DFG-Sondersammelgebietsbibliothek für „Germanistik, Deutsche Sprache und Literatur“. Umfassend erworben wird Literatur des gesamten deutschsprachigen Raums und deutschsprachige Literatur des Auslands sowie wissenschaftliche Sekundärliteratur. Bei den in der ViFa Germanistik angebotenen Katalogen handelt es sich um digitalisierten nicht fachbezogenen Zettelkatalog (Bestand vor 1986) sowie um einen fortlaufend ergänzten Fach-OPAC, der ausschließlich Germanistik-relevante Titel enthält, vornehmlich ab Erwerbungsjahr 1986. Gleichwohl sind auch ältere Titel darunter, etwa die Werke deutschsprachiger Schriftsteller und Dichter und die literarisch-politischen Zeitschriften des frühen 19. Jahrhunderts, die die UB Frankfurt/M. retrospektiv im Rahmen der Sammlung Deutscher Drucke (Zeitabschnitt 1801-1870) systematisch erwirbt.

Die Bibliothek des Deutschen Literaturarchivs Marbach ist weltweit eine der bedeutendsten Spezialbibliotheken für neuere deutsche Literatur und Literaturwissenschaft von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Quellen und Forschungsliteratur sowie Dokumente des literarischen Lebens werden so vollständig wie möglich gesammelt. Die germanistische Sekundärliteratur des In- und Auslandes wird ebenso berücksichtigt wie ältere, die Geschichte der Germanistik dokumentierende Schriften. Der Bestand umfasst 2005 mehr als 750.000 Bände, mehr als 1.100 literarische und literaturwissenschaftliche Zeitschriften sind abonniert. Die Sammlung der literarischen Zeitschriften der Moderne seit 1880 gehört zu den umfangreichsten in Deutschland.

Die UB Frankfurt bietet dem Nutzer bereits jetzt fachbezogene monatliche Neuerwerbungslisten (als HTML- oder PDF-Version) mit direktem Link in den Online-Katalog und der Möglichkeit der Sofortbestellung an. Als SSG-Bibliothek mit umfassendem Sammelauftrag hat diese Liste auch für auswärtige Fachnutzer Orientierungsfunktion, etwa um das Vorhandensein eines Titels in der lokalen Bibliothek überprüfen zu können. Dieses Angebot wird über die Integration aktueller und thematisch strukturierter Neuerscheinungslisten (via DDB-Link) erweitert.

In Punkto Elektronische Zeitschriften und Datenbanken kooperiert Germanistik im Netz mit den einschlägigen Angeboten der UB Regensburg (EZB und DBIS) und bietet eine eigene, ausschließlich für die deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft relevante Auswahl an. Eine Sonderrolle unter den Datenbanken nimmt die Bibliographie der deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft (BDSL) ein, die als die führende laufende Fachbibliographie der Germanistik gilt und an der UB Frankfurt redaktionell erarbeitet wird. Aufgrund von Lizenzverträgen ist die Benutzung zwar eingeschränkt, doch bereits heute ermöglichen mehr als 130 Institutionen im In- und Ausland Bibliotheksnutzern und Hochschulangehörigen den Online-Zugriff auf den Gesamtdatenbestand von derzeit ca. 330.000 Titelaufnahmen (Erfassungszeitraum 1985 - Januar 2006). Der über jede Internetverbindung frei zugängliche Teil der BDSL Online (er umfasst die Berichtsjahre 1985-1995) umfasst ca. 180.000 Einträge. Die bewährten BDSL-Funktionalitäten wurden zuletzt durch weitere benutzerfreundliche Angebote wie etwa die bequeme direkte Zugriffsmöglichkeit auf freie und lizenzierte digitale Volltexte ergänzt. Der neue Browsing-Einstieg über die aus der Buchausgabe bekannte BDSL-Klassifikation bietet ein zusätzliches Plus: Personen, Werke und Schlagwörter sind mit der entsprechenden Einträgen in der Online-Enzyklopädie Wikipedia verknüpft.

Der Fachinformationsführer präsentiert eine Auswahl fachrelevanter und inhaltlich erschlossener Internetressourcen zur deutschen Sprache und Literatur, verbunden mit komfortablen Browsing- und Suchfunktionen. Diese qualitätsbewusste Nachweissammlung wird regelmäßig überprüft und erweitert. Vom Webguide zur Fachinformation ist der Fachkommunikationsführer unterscheiden, der ausgewählte organisatorische Informationsangebote, vornehmlich für die Scientific Community auflistet und beschreibt. Dazu zählen Veranstaltungen, Tagungen, Call for Papers, Ausschreibungen von Fördermöglichkeiten und offenen Stellen. Darüber hinaus findet man hier u.a. noch die Websites von Forschungsprojekten, nationalen und internationalen Fachverbänden sowie von germanistischen Hochschulinstituten im In- und Ausland verzeichnet. Hier kommt die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern H-Germanistik und Deutscher Germanistenverband zum Tragen, die sich ihrerseits um kontinuierliche und nachhaltige Dateneingabe und -pflege bemühen. Beide Webverzeichnisse werden mit Hilfe der Software DBClear des IZ Bonns erstellt, bei der Metasuche kommt Sisis Elektra zum Einsatz.

Über die Einbindung des Webangebots des Deutschen Germanistenverbands ist der Zugriff auf tagesaktuelle, fachspezifische Gremien- und Hochschulinformationen wie auch auf das Online-Verzeichnis der deutschen Hochschulgermanistik möglich. In dieser Datenbank – ein Kooperationsprojekt des DAAD und des DGV – informieren gegenwärtig mehr als 3.600 Fachkollegen aus 37 Ländern über ihre Forschungsgebiete.

Germanistik im Netz wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und befindet sich weiterhin im Aufbau. Die einzelnen Komponenten werden kontinuierlich ausgebaut, durch neue Ressourcen erweitert und mit zusätzlichen Funktionalitäten ergänzt.

Kontakt:
Dr. Volker Michel
Universitätsbibliothek Johann Christian Senkenberg
Tel.: 069/798 - 39786
E-Mail: v.michel@ub.uni-frankfurt.de

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Savifa - Virtuelle Fachbibliothek Südasien

Screenshot Savifa

Savifa, die Virtuelle Fachbibliothek Südasien ist nun auch der Öffentlichkeit unter der Internetadresse http://www.savifa.de zugänglich.
Der Aufbau der von der DFG geförderten virtuellen Fachbibliothek wurde im Rahmen der Übernahme des Sondersammelgebiets Südasien (6,24) von der UB Tübingen durch das Südasien-Institut der Universität Heidelberg und die UB Heidelberg initiiert.
Der Aufbau eines virtuellen Fachinformationsportals ist die Antwort der modernen Bibliothek auf veränderte Strukturen wissenschaftlichen Arbeitens. Die Virtuelle Fachbibliothek Südasien hat daher zum Ziel, den Zugang zu unterschiedlichen südasienwissenschaftlichen Informationsträgern zu zentralisieren: neben konventionellen Druckerzeugnissen werden auch elektronische Publikationen oder multimediale Datenträger recherchierbar.

Durch die Einbindung spezifischer Module in Savifa können wir den Nutzern umfangreiche Dienstleistungen anbieten:

Metasuche
Savifa zielt auf eine Verbesserung des elektronischen Nachweises konventioneller, aber auch digitaler Medien. Mit Hilfe einer Metasuchmaschine können Rechercheanfragen gleichzeitig an verschiedene (über-)regionale Bibliothekskataloge und Datenbanken gestellt werden. Bei der technischen Umsetzung der Metasuche wurde auf die Portalsoftware SISIS Elektra zurückgegriffen.

SavifaGuide
Elektronische Informationsressourcen werden über eine eigene Datenbank, den SavifaGuide, erfasst und mittels differenzierter Browsing-Einstiege recherchierbar. Diese Datenbank basiert auf der Clearinghouse Software DBClear, die am IZ Sozialwissenschaft Bonn entwickelt wurde.

OLC Aufsatzdatenbanken / E-Journals
Weiterhin bildet der Nachweis von Zeitschrifteninhalten in der Aufsatzdatenbank OLC-SSG Südasien einen Schwerpunkt bei Savifa. In Zusammenarbeit mit Menalib und CrossAsia wurden die Aufsatzdatenbanken dieser drei Fächer zu der Online Content-Datenbank Asien und Nordafrika zusammengefasst, um ein zusätzliches Angebot für Wissenschaftler bereitzustellen, die sich interregional mit Asien und Nordafrika beschäftigen. Beide Datenbanken sind ebenfalls in die Metasuche eingebunden.

SavifaDok: Publizieren und Recherchieren im Dokumentenführer
Mit Savifa soll für die Südasienwissenschaften langfristig ein interaktives und dynamisches Netzwerk entstehen.

Daher bieten wir mit SavifaDok Wissenschaftlern ein Publikationsportal, auf dem sie ihre Forschungsergebnisse zeitnah, unbürokratisch und kostenfrei veröffentlichen können.
Dabei werden Referenzierbarkeit, wissenschaftliche Qualitätsstandards und der dauerhafte Zugriff auf die Publikationen garantiert: die Archivierung der Dokumente erfolgt sowohl auf der Grundlage standardisierter Metadaten (OAI-PMH) als auch unter standardisierten Adressen (URN).

Forscher-Projektdatenbank / Newsletter Masala
Die Unterstützung der wissenschaftlichen Kommunikation ist ein weiteres Anliegen der Virtuellen Fachbibliothek Südasien. Dazu wird eine Forscher- und Projektdatenbank angelegt. Diese befindet sich zur Zeit in der Programmierungsphase und soll Ende 2006 zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird Masala, der Savifa-Newsletter regelmäßig über Veranstaltungen und über Neuigkeiten sowohl aus dem Sondersammelgebiet als auch aus Savifa informieren.

Die Module von Savifa werden zusätzlich um personalisierte Dienstleistungen erweitert, z.B. eine Abonnement-Funktion für den Newsletter und die Neuerwerbungslisten des SSG Südasien oder auch die Einrichtung eines auf die persönlichen Anforderungen ausgerichteten Profildienstes bei der Metasuche.

Kontakt:
Nicole Merkel
Universitätsbibliothek Heidelberg
Tel.: 06221/54 - 8927
E-Mail: merkel@sai.uni-heidelberg.de

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Neue Module / Neue Inhalte

ViFaOst - Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa www.vifaost.de

Einbindung zusätzlicher Datenquellen:

  • Literaturdatenbank des Herder-Instituts

Neue Inhalte:

  • Im Modul Neue Bücher -Neuerwerbungen präsentiert seit einigen Wochen neben der Bayerischen Staatsbibliothek auch das Zentralinstitut für Kunstgeschichte monatlich seine Neuerwerbungen zu den Ländern Ost-, Ostmittel- und Südosteuropas. Beide Bestände sind sowohl parallel als auch getrennt durchsuchbar.
  • In der Rubrik Volltexte und Materialien sind mit den "Kurzanalysen und Informationen des Osteuropa-Instituts München" weitere Volltexte direkt verfügbar. In dieser Reihe werden Ergebnisse von Kurzstudien oder Zwischenergebnisse aus laufenden Forschungsvorhaben veröffentlicht. Der Schwerpunkt liegt auf der Aktualität der Informationen. Bisher sind 18 Texte online.
  • Der Fachinformationsführer OstNet, dessen Schwerpunkt bislang auf der Geschichte lag, wurde im Bereich Buch- und Bibliothekswesen (SSG-Zuständigkeit für Osteuropa liegt bei der Bayerischen Staatsbibliothek) auf etwa 500 Ressourcen erweitert (insgesamt weist OstNet derzeit 6.000 Ressourcen nach).
  • Als besonderen Service zur Vorbereitung des 46. Deutschen Historikertages präsentiert die ViFaOst einen Programmauszug der osteuroparelevanten Sektionen und Vorträge.

Kontakt:
Dr. Gudrun Wirtz
Bayerische Staatsbibliothek
Tel.: 089/28638 - 2992
E-Mail: wirtz@bsb-muenchen.de

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Technische Neuerungen

Momentan liegen keine neuen Informationen zu technischen Neuerungen vor.
Generelle Informationen zu technischen Anforderungen und Möglichkeiten enthalten die Beiträge von Jens Wolff u.a. im Protokoll des vascoda TB 5-Workshops Kooperative Verfahren. Vom Protokoll aus wird auf die entsprechenden Präsentationsfolien im dl-forum verlinkt.

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Kooperative Verfahren

LOTSE - Library Online Tour and Self-Paced Education
Das an der Universitäts- und Landesbibliothek Münster entwickelte Online-Tutorial LOTSE unterstützt Studierende und Fachwissenschaftler beim Auffinden, Benutzen und Bewerten fachlicher sowie interdisziplinärer Informationsressourcen. Der Aufbau von LOTSE orientiert sich an den Schritten wissenschaftlichen Arbeitens. Ein wesentliches Merkmal ist die frei wählbare Fach- und Institutionssicht.

Nach EVIFA (Ethnologie / Volkskunde) und NedGuide (Niederlandistik / Niederlande-Studien) setzt mit EconBiz (Wirtschaftswissenschaften) erneut eine Virtuelle Fachbibliothek das LOTSE-Angebot ein, um ihren Nutzerinnen und Nutzern eine Orientierungshilfe im Informationsdschungel an die Hand zu geben.
Das Fachgebiet Wirtschaftswissenschaften ist seit März 2006 in LOTSE vertreten. Darüber hinaus wurde Anfang Juni dieses Jahres mit den Sozialwissenschaften ein weiteres bedeutendes Fach eingepflegt. Damit hat sich das Fächerspektrum in LOTSE auf nunmehr elf Fächer erweitert. Das LOTSE-Fächerspektrum umfasst bislang die Disziplinen Elektrotechnik, Ethnologie / Volkskunde, Geographie, Geschichte, Medizin, Niederlandistik / NL-Studien, Pädagogik, Physik, Psychologie, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Lokale Sichten gibt es zurzeit für folgende Institutionen: UB der HU Berlin, UB Bochum, UB Dortmund, SUB Göttingen, ZBW Kiel, USB Köln, UB Leipzig und die ULB Münster.

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Veranstaltungen

vascoda Themenblock 5 - Workshop zum Thema Nachhaltigkeit nach Ende der Förderung
28.-29. August 2006, ab 14:00 Uhr in der ZBW Kiel
nähere Informationen und Anmeldemöglichkeit BALD unter: http://www.zbw.eu/ueber_uns/projekte/vascoda.htm
Die Präsentationsfolien des letzten Workshops zu Kooperativen Verfahren sind im dl-forum abgelegt.

AAR-Workshop in Freiburg
10. Oktober 2006, 10:30 Uhr in der UB Freiburg
Mehr zum Thema Authentifizierung, Autorisierung und Rechteverwaltung unter: http://aar.vascoda.de/

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Themen-Schwerpunkte

Open Access
Die Fachausschüsse des Bundesrates empfehlen, sich im Wesentlichen den Forderungen des Aktionsbündnisses Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft anzuschließen.
Empfehlungen der Ausschüsse
http://www.urheberrechtsbuendnis.de/

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Verschiedenes

Best Practice ViFaPol
Best Practice: Die Virtuelle Fachbibliothek Politikwissenschaft
Besprechung von ViFaPol in Rechercheblog

Usability-Studie - Fachportal Pädagogik
Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt/M. hat als Betreiberinstitution des Fachportals Pädagogik eine umfangreiche Usability-Studie zum Angebot des Fachportals erstellen lassen. Durchgeführt wurde die Evaluation zwischen Oktober 2005 und Februar 2006 vom Studiengang Informationsdesign der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart unter Leitung von Prof. Dr. Michael Burmester. Im Mittelpunkt standen dabei aus Nutzersicht Struktur und Navigation des Portals, der Umgang mit den verschiedenen Suchmöglichkeiten, nicht erfüllte Erwartungen, die Zufriedenheit mit den Ergebnissen, die Effektivität der Arbeitsabläufe sowie die allgemeine Verständlichkeit der beim Fachportal verwendeten Begriffe und Beschreibungen. In einer Laborsituation wurden dazu insgesamt 5 Nutzergruppen befragt, an deren informatorischen bzw. nutzungsrelevanten Bedürfnissen sich das Fachportal Pädagogik schwerpunktartig orientiert: fachlich interessierte Forscher, Lehrer, Studenten, Bibliothekare, Menschen mit Sehbehinderung. Mit Hilfe von Fragebögen, Videoaufzeichnungen, der thinking-aloud-Methode, Interviews und der Verhaltensbeobachtung kamen zahlreiche Ergebnisse und Anregungen zustande, die sukzessive im Fachportal Berücksichtigung finden sollen.

Kontakt:
Doris Bambey
Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung / DIPF
Tel.: 069/24708 - 332
E-Mail: bambey@dipf.de

Die Virtuelle Fachbibliothek Altertumswissenschaften ist bewilligt
Das Projekt sieht den Aufbau eines Informationsportals vor, das umfangreiche und vielfältige Ressourcen zu den Altertumswissenschaften bereitstellt.
Das Vorhaben entsteht aus einer Kooperation der Bayerischen Staatsbibliothek (SSG Vor- und Frühgeschichte und Klassische Altertumswissenschaften einschließlich der Alten Geschichte, Mittel- und Neulateinische Philologie) mit der Universitätsbibliothek Heidelberg (SSG Klassische Archäologie und
Ägyptologie), mit dem Portal KIRKE und dem Lehrstuhl für Latinistik der Humboldt-Universität zu Berlin (Professor Dr. Ulrich Schmitzer), mit dem Deutschen Archäologischen Institut sowie mit Gnomon Online (Professor Dr. Jürgen Malitz) und wird durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert.

Ergebnisse der Umfrage unter den Fachportalen liegt vor
Die Ergebnisse der Umfrage des Themenblocks 5 unter den an vascoda beteiligten Fachportalen liegen jetzt vor und sind im vascoda-Intranet unter der Rubrik Fachportale - Umfrageergebnisse eingestellt.

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Kontakt / Fragen / Anregungen / Informationen für die nächste Ausgabe etc.


Dr. Tamara Pianos
vascoda-Projekt Wissenstransfer für Fachportale
Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW)
Düsternbrooker Weg 120
24105 Kiel
Tel.: 0431/8814 - 365
Fax: 0431/8814 - 520
Mail an Tamara Pianos

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