Foto: Bücherregale in der ZBW
Foto: Gebäude der ZBW in Kiel

Kurzportrait
Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften
– Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft –

Die ZBW – Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft ist mit über vier Millionen Publikationen in gedruckter und elektronischer Form und 31.970 abonnierten Zeitschriften die weltweit größte Spezialbibliothek für Wirtschaftswissenschaften. Die Depositarbibliothek der Welthandelsorganisation WTO sammelt neben wirtschaftswissenschaftlicher Literatur und Fachinformation aus aller Welt auch Fachbücher, Zeitschriften und digitale Medien aus der Managementpraxis.

Zu den Services der ZBW zählen neben verschiedenen Liefer- und Beratungsdiensten insbesondere das Fachportal EconBiz für ökonomische Literatur und Information, die Fachdatenbank ECONIS mit fünf Millionen Datensätzen oder der Auskunftsservice EconDesk, an den sich Interessierte per E-Mail, Telefon oder auch Chat wenden können, um ökonomische Kurzauskünfte zu erfragen. Diese Dienstleistungen sind für die Öffentlichkeit weltweit unter der URL www.zbw.eu frei zugänglich.

Darüber hinaus ist die ZBW aktiver Partner in mehreren nationalen sowie internationalen Projekten und Kooperationen. Dazu zählen beispielsweise die Zusammenarbeit mit dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) im Rahmen des Open-Access-Journals „Economics“ oder die internationale Kooperation im Network of European Economists Online (NEEO).

Die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft wurde 1919 von dem Wirtschaftswissenschaftler Bernhard Harms als Abteilung des heutigen Instituts für Weltwirtschaft (IfW) gegründet und ist seit 1966 Mitglied der sogenannten „Blauen Liste“, der heutigen Leibniz-Gemeinschaft.

Zum 1. Januar 2007 integrierte die ZBW die Bibliothek und die Redaktion des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA) und verfügt seitdem neben dem Standort an der Kieler Förde über einen weiteren an der Binnenalster. Parallel überführte das Land Schleswig-Holstein die bis dahin zum Institut für Weltwirtschaft gehörende Bibliothek in die eigenständige und vom IfW unabhängige Stiftung Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft.

Die Stiftung öffentlichen Rechts wird von Bund und Ländern finanziert und investiert jährlich über 2,4 Millionen Euro in die Beschaffung aktueller Wirtschaftstitel. An den beiden Standorten in Kiel und Hamburg arbeiten insgesamt über 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 
Fotos: 1, 2, 4: Sönke Wurr, Münchow-Industrie-Fotos | 3: Lukas Roth